Der „Mann des Jahrtausends“ ist tot

Druckerei Johannes Gutenbergs, nach einem Gemälde von Frédéric-Désiré Hillemacher Der „Mann des Jahrtausends“ ist tot
Feb. 3 1468
Druckerei Johannes Gutenbergs, nach einem Gemälde von Frédéric-Désiré Hillemacher

Johannes Gutenberg stirbt in Mainz

Der um 1400 in Mainz geborene Johannes Gutenberg gründete 1450 in Mainz eine Druckwerkstatt. Dort wurden bewegliche metallene Lettern hergestellt. Die Schriftzeichen bzw. Buchstaben ließen sich dann zu einem Text zusammenfügen, mit einer Druckfarbe versehen und in einer Presse auf Papier drucken.

Da man bisher Texte zur Vervielfältigung von Hand hatte abschreiben müssen, bedeutete Gutenbergs Erfindung eine gewaltige mediale Revolution: Informationen oder Meinungen konnten jetzt viel leichter und schneller verbreitet werden. Weder die Reformation noch die Renaissance hätten sich ohne diese Erfindung so entwickeln und durchsetzen können, wie es tatsächlich geschah. Gutenberg schuf so eine wichtige Voraussetzung für eine Zeitenwende: Die Neuzeit löste das Mittelalter ab. Ende der 1990er-Jahre kürten US-amerikanische Medien den Buchdruck zur bedeutendsten Erfindung des 2. Jahrtausends und Gutenberg, als dessen Todestag vielfach der 3. Februar 1468 angegeben wird (obwohl das Datum zweifelhaft ist), zum „Mann des Jahrtausends“.

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