Papst Leo X. erlässt eine „Bannbulle“ gegen Luther
Der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther wollte 1517 mit 95 Thesen einen Reformprozess in der Kirche anstoßen. Luthers Ansichten verbreiteten sich in gedruckter Form rasch und stießen in Deutschland auf großes Interesse und viel Zustimmung. In Rom wurde Luther jedoch als Ketzer angesehen und wiederholt zum Widerruf aufgefordert. Da Luther dem nicht nachkam, erließ Leo X. am 3. Januar 1521 die Bulle „Decet Romanum Pontificem“, mit der Luther exkommuniziert wurde. In der Folge kam es zur Spaltung des Christentums, mehrere Konfessionen entwickelten sich nebeneinander.
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